Worauf sollte man bei der Artikelbuchung achten?

Normalerweise geht es in diesem Blog darüber, wie Blogger mit ihren Blogs Geld verdienen können. Heute will ich das Thema „Artikelbuchung“ einmal von der anderen Seite aus beleuchten und Tipps geben, worauf man dabei achten sollte. Gleichzeitig können diese Kritierien natürlich auch von Bloggern bei der Vermarktung ihres Blogs angewandt werden.

Wie soll der Artikel bei der Artikelbuchung am besten geschrieben sein?

  1. Der Artikel sollte grundsätzlich in das Thema des Blogs passen. Es macht keinen Sinn, einen Artikel über Smartphones in einem Gartenblog zu buchen. Der Content um den Artikel herum ist entscheidend. Auch themenrelevante Verlinkung.
  2. Der Artikel sollte meiner Meinung eine Mindestlänge von 250-300 Wörtern besitzen. Nicht selten heißt es auch 400. Ich persönlich halte in der heutigen Zeit, in der Menschen immer mehr scannen als lesen, sich kurz zu fassen.
  3. Sinnvolle Strukturierung des Artikels mit h2 oder h3 Headern finde ich a) für das SEO und b) für die Lesbarkeit wichtig. So bekommt man auch die Leser, die sich erst von Überschrift zu Überschrift hangeln, um dann relevante Stellen zu lesen.
  4. Absolutes Musskriterium ist natürlich Unique Content. Der Artikel muss vom Blogbesitzer selbst geschrieben worden sein. Über den Schreibstil kann man sich ja schon im Vorab ein Bild machen. Falls Blog-URL vor Artikelbuchung bekannt (ist bei Blogmarktplätzen nicht immer der Fall)
  5. Der Artikel sollte nicht als Werbung gekennzeichnet werden. Wenn in dem Artikel nur reine Werbung gemacht wird, dann empfiehlt es sich den Link als „nofollow“ setzen zu lassen (dazu mehr im nächsten Abschnitt)
  6. Wie weiter oben geschrieben, sollte der Artikel vom Blog-Betreiber selbst erstellt und nicht von Textbrokern etc. hinzugekauft werden
  7. Für Blogger gilt: Um die Qualität des eigenen Blogs nicht zu mindern, sollte man wenige Artikelbuchungen pro Monat annehmen. 2 Artikel pro Monat finde ich ok

Die Verlinkung bei der Artikelbuchung

  1. Der Link zum Angebot des Artikelbuchenden soll in den Content gesetzt und nicht allein für sich gesetzt werden. Suchmaschinen schauen sich auch die Umgebung der Verlinkung an
  2. Neben der Nennung des zu verlinkenden Keywords sollte auch stets der Linktitel durchgegeben werden
  3. Statt nur den Unternehmensnamen zu verlinken, sollten für die Seite wichtige Keywords verlinkt und diese Keywords bei jeder Artikelbuchung variiert werden
  4. Es empfiehlt sich zudem, Begriffe um das Keyword herum mitzuverlinken, falls ein Keyword bereits öfter verwendet wurde
  5. Weiterhin wünschen sich einige Advertiser einen Authority-Link zu einer starken Seite neben dem eigenen Link (z.B. Spiegel-Online). Dieser Authority-Link sollte themenrelevant ausgewählt werden
  6. Damit Google & Co. dem gesetzten Link folgen können, muss der Link auf „dofollow“ gesetzt werden. Zu einem natürlich Linkaufbau gehören jedoch auch nofollow-Links. Darauf sollten Advertiser bei der Artikelbuchung achten, um nicht von Google abgestraft zu werden.

Der Blog bei der Artikelbuchung

  1. Er sollte themenrelevant sein
  2. In ihm sollte regelmäßig Artikel veröffentlicht werden
  3. Er sollte nicht nur Artikel mit Paid Links enthalten
  4. Er sollte auf eigener Domain laufen
  5. Es wäre schön, wenn er eine wahrnehmbare Sistrix-Sichtbarkeit aufweis
  6. Der Google Page- und der Alexa-Rank können als Kriterien beim Vergleich einzelner Blogs hinzugezogen werden. Auch die Domain- und Linkpopularität

Wenn Ihr weitere Kriterien habt, freue ich mich, wenn Ihr diese als Kommentar mitteilt.

In Category: Artikelvermarktung

Kawa

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  • Jan 26. März 2012, 23:45

    Auf jedenfall sollte man auch darauf achten, keine Artikel in Linknetzwerken oder Blognetzwerken zu buchen. Diese werden seit kurzem nach und nach alle von Google enttarnt und dann abgestraft. Damit werden die Links wertlos und man rutscht unter Umständen noch im Ranking ab. In krassen Fällen werden an die linkkaufenden Seite auch eine Penalty vergeben, wenn eine unnatürliche Linkstruktur mit einem Blognetzwerk aufgebaut worden ist.

    • Ali 27. März 2012, 19:04

      Guter Hinweis, Jan! Vielen Dank.

  • Christian 16. September 2012, 10:30

    Hallo, ich finde das sind ein paar sehr gute Tipps!
    Vielen Dank

  • Silvia 7. Januar 2013, 23:49

    Du erklärst wirklich gut. Aber wie setze ich einen Link auf Nofollow? Ich denke, wenn ich meinen Blog mit Dofollow eingerichtet habe, dann erscheinen auch alle Links so? Sorry, aber ich schreibe erst seit etwa Febr./Marz 2012 und wurstel mich immer so durch, daher die etwas dummen Fragen! Also wenn ich einen Post schreibe, setze ich den Link als Link ein und dann ist er doch automatisch dofollow, oder?

    • Ali 8. Januar 2013, 13:58

      Ja, der ist automatisch dofollow.

      Um einen Link (z.B. Werbelink) auf nofollow zu gehen, musst du in die HTML (oder ab WP 3.5) in den Text-Editor. Dort siehst du dann deinen Link wie folgt:

      Mein Linktext (oder so ähnlich.

      Jetzt setzt du nach der URL Folgendes:

      Mein Linktext (oder so ähnlich.

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