Linkbait – Besucher und Backlinks "ködern"

Linkbait ist ein Fachbegriff aus dem Online-Marketing, speziell der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ins Deutsche übersetzt bedeutet Linkbait „Linkköder“ und damit ist auch schon angedeutet, worum es geht. Es handelt sich dabei um Inhalte aller Art, die Webmaster auf die eigene Website laden, um andere dazu zu bewegen diese Inhalte zu verlinken. Die Links sollen nun nicht nur auf direktem Wege mehr Menschen auf die eigene Seite führen, sondern auch indirekt. Dies hängt damit zusammen, dass viele Verlinkungen zu einer Seite (Backlinks) ein wichtiger Faktor für eine gute Position in den Ergebnislisten der Suchmaschinen ist.

Der Großteil der Internetnutzer beginnt seine Suche nach Angeboten aller Art mit der Eingabe entsprechender Suchbegriffe in den Suchmaschinen. Dann wählt er meist eines der ersten Ergebnisse, die ihm ins Auge fallen. Wenn er anschließend findet, was er sucht, wird er hier auch sein Geld lassen. Deswegen ist eine gute Position in den Rankings der Suchmaschinen so bedeutend. Zusammengefasst könnte man sagen: Linkbaits bringen Aufmerksamkeit, die nachhaltige Aufmerksamkeit bringen, was im Idealfall Geld einbringt.

Ein Vorteil von Linkbait gegenüber anderen Methoden der Suchmaschinenoptimierung ist, dass es kostenlos beziehungsweise kostengünstig zu bewerkstelligen ist. Man muss lediglich die notwendige Kreativität aufbringen Inhalte zu erschaffen oder auch nur zur Verfügung zu stellen, die andere verlinken wollen. Die Möglichkeiten sind hier äußerst vielfältig und reichen vom Einbinden eines komischen YouTube-Videos, dem Weitergeben von Haushaltstipps, bis hin zu Gewinnspielen auf der zu bewerbenden Seite. Man kann auch Nachrichten zur Verfügung stellen, eine Liste seiner liebsten Browser-Plugins erstellen oder eine Umfrage starten, Hauptsache andere wollen es verlinken. Dabei sollte der Linkköder idealerweise etwas mit dem Seiteninhalt zu tun haben, wenn die Seriosität nicht leiden soll. Es gilt die Faustregel: Ein guter Linkbait ist einer, der als solcher nicht erkannt wird. So könnte ein Webshop für Krabbelschuhe etwa eine Informationsplattform rund um die kleinen Krabbelkinder anbieten und/oder einen Wettbewerb für die lustigsten Baby-Anekdoten starten.

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Kawa

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  • Alex 18. Dezember 2011, 21:06

    Ich denke ist schon lange nicht mehr so effektiv, leider. Aber gute Zusammenfassung 🙂

    Grüße,
    Alex

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