Adiro: InText-Werbung im Test

Vielleicht sind einigen schon die doppelt unterstrichenen Wörter in einigen der Blogartikel bereits aufgefallen. Seit dem 2. April 2012 teste ich nähmlich den Dienst für InText-Werbung Adiro.

Was ist InText-Werbung?

Bei InText-Werbung registriert man sich bei einem entsprechenden Dienst, der einem dann in der Regel einen PHP-code zur Verfügung stellt. Diesen muss man dann an entsprechender Stelle auf der Webseite installieren. Wer technisch nicht so bewandert ist und einen WordPress-Blog besitzt, für den gibt es bei Adiro auch ein WordPress-Plugin namens WPAdiro. Hat man dieses installiert, reicht das Eintragen der Webseiten-ID und schon geht es los.

Adiro hinterlegt einzelne Begriffe dann mit Bannerwerbung. Diese „verlinkten“ Begriffe erkennt man an dem Doppelstrich.

 

Fährt man hier über das Wort „wissen“, öffnet sich derzeit ein Fenster mit Werbung des Autobauers VW. Bei Geld ebenfalls. Die Werbung kann weggeschaltet werden. Adiro gibt an, dass die Werbung kontextsensitiv sei. Ich selbst hätte bei den Begriffen „wissen“ und „Geld“ jetzt nicht unbedingt an VW gedacht. Ich weiß nicht, wie Ihr das seht. Auf meinen Hinweis, dass die Banner doch nicht kontextsensitiv seien, erhielt ich die Antwort:

…ja, in der Tat passt es nicht immer. Das hängt damit zusammen, das wir große Volumen internationaler Agenturen haben und diese erfüllen müssen.

Das heißt also, dass die Werbeagentur von VW größere Volumen an Werbung bucht, Adiro jedoch nicht über ausreichende Themenblogs im Portfolio besitzt und dann einfach dort verlinkt, was gerade da ist. Ich weiß nicht, ob die Agentur die Keywords vorgibt oder ob diese von InText-Dienstleister selbst gewählt werden. Irgendwie steckt natürlich auch „Wissen“ beim Bau eines Automobils und zum Erwerb ist „Geld“ nötig.

Konfiguration des WordPress-Plugins

Standardmäßig ist das Plugin auf 8 Banner pro Seite ausgelegt. Das war mir ehrlich gesagt zu viel. Also habe ich den WErt auf 4 reduziert. Bei einem Besuch meiner Seiten ist mir dann aufgefallen, dass a) die Banner nicht kontextsensitiv waren und b) 3 von 4 Bannern zu ein und derselben Firma gehörten. Ich habe soeben die Bannerzahl auf 2 reduziert und werde es weiterverfolgen.

Verdienst mit InText-Werbung

Ich werde die InText-Werbung nun den Monat April komplett testen. In den letzten drei Tagen wurden die Banner insgesamt 243x eingeblendet und 3x angeklickt. Das amcht eine Conversion Rate von 1,2%. Verdient wird nicht pro Impression, sondern pro Klick. Der Klickpreis liegt bei 5-8 Cent. Ich erhalte derzeit 8 Cent, so dass ich in 3 Tagen 0,24 € verdient habe.

Was haltet Ihr von der Werbeeinblendung? Stört Sie Euch?

In Category: InText

Kawa

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  • Jens 5. April 2012, 12:04 Link Reply

    Hi, wir nutzen diese Art der Werbung auch auf einigen unserer Portalen und sind durchaus zufrieden. Kann man eigentlich empfehlen da es eine Werbeform ist die eben nicht enorm stört wie viele andere.

    Nach dem Test kannst Du auch gern Deine Erfahrungen auf meinem Portal Ausgezahlt.de unter dem Anbieter „Adiro“ hinterlassen und Vorteile/Nachteile beschreiben.

    Viele Grüße
    Jens

  • Ali 5. April 2012, 12:30 Link Reply

    Danke Jens, nehme das Angebot gerne an.
    So wie ich das verstehe, haben sich Eure Leser bisher nicht darüber beschwert. Gut zu wissen.

  • Remo 8. Januar 2013, 20:32 Link Reply

    Daß bei Adiro häufig gleiche Internetwerbung eingeblendet wurde, die Erfahrung haben wir auch gemacht.

    Allerdings: Ist bei AdSense ja nicht anders. Auf Seiten, wo AdSense keine passende Werbung hat, kommt Reklame für Diäten / Schneller-abnehmen oder für Schulfreunde finden (auf einer Schweizer Seite wie zum Beispiel kommt dann oft noch Reklame für Schulfreunde in Deutschland finden (styfriends.de). D. h., in meinen Augen hat AdSense da viel Schrottwerbung, die naturgemäß keine guten Kostendeckungsbeiträge für viele Internetprojekte bringen kann. VW-Werbung wäre da sogar noch wesentlich besser. Anders sieht es aus bei themenspezifischen Seiten. Dort sehe ich persönlich AdSense im klaren Vorteil, weil die einfach wohl ein größeres Portfolio an Werbekunden haben. Für Seiten wie Schweizer-Franken.ch oder für Gold-und-Silber.ch ist es sicher so, daß Adiro hier nicht so gute Einblendungen liefern kann. Es ist auf jeden Fall eine interessante und unaufdringliche Ergänzung zu AdSense-Werbung.

  • Johannes22 17. Mai 2014, 17:59 Link Reply

    Die Website DREYD – the antivirus portal (http://dreyd.tk) verwendet ebenfalls Adiro, hab ich daran erkannt, obwohl sie nur wenig Werbung auf der Website haben, das Logo von Adiro angezeigt wird.

  • Arne 25. August 2014, 14:12 Link Reply

    Super interessanter Artikel. Ich bin mit der InText Werbung von adiro sehr zufrieden.
    Gruß arne

  • Remo 12. November 2014, 1:37 Link Reply

    Also bei uns sinken die Einnahmen von Adiro seit langem. Wir haben dutzende Webseiten angemeldet und trotz besucherstarken Seiten wie Schweizblog.ch nur bis heute am 12. November 2014 nur 2,23 Euro an Einnahme. Bei Schweizblog (wobei das nur eine von vielen Webseiten ist, wurde per heute Adiro gemäß deren eigenen Statistikangaben 3.961 x eingeblendet (Impressionen).

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