YieldKit: Affiliate-Marketing mit Affiliate-Links im Test

Nachdem ich im letzten Monat den InText-Dienst Adiro getestet habe, ist in diesem Monat YieldKit an der Reihe. Mal sehen, ob ich damit die 1,04 € vom letzten Monat toppen kann.

Was ist YieldKit?

YieldKit ist nach eigenen Angaben ein Meta-Affiliate-Netzwerk, d.h. der Dienst sucht nach Produktlinks, die in verschiedenen Affiliate-Netzwerken angeboten werden und wandelt diese automatisch in Affiliate-Links um. Bereits bestehende Affiliate-Links werden jedoch nicht angerührt.

Beispiel:

Sie haben einen Artikel über Bohrmaschinen geschrieben und dort die Marke Bosch erwähnt. Die Firma Bosch macht als Advertiser bei einem Affiliate-Netzwerk mit und bietet Bloggern u.a. Textlinks als Werbemittel an. Dieser Textlink lautet „Bosch“ und wird mit Hilfe eines Codes gesetzt. Blogger, die am Partnerprogramm von Bosch teilnehmen, verlinken das Wort nicht „normal“ mit „www.bosch.de“, sondern mit einem Affiliate-Link. Dieser sieht dann z.B. so aus: www.bosch.de/7dyd77. Das „7dyd77“ ist der Partnercode des Bloggers. Für Sie als Leser besteht kein Unterschied. Für den Blogger jedoch schon: Beim ersten Link verdient er nichts, beim zweiten eventuell schon.

Diese Funktion nennt sich YieldLink.

Darüber hinaus gibt es noch YieldWord, das nach Begriffen sucht und diese in Links umwandelt. Bleiben wir beim obigen Beispiel:

Die Firma Bosch bietet unter ihren Werbemitteln nicht nur den Textlink des Firmennamens an, sondern auch z.B. „Bohrmaschine“. Das System macht einen Abgleich mit den bestehenden Keywords und den Begriffen Ihrer Seite. Sobald es eine Übereinstimmung gibt, wird aus dem Begriff automatisch ein Affiliate-Link.

Anmeldung und Installation

Die Anmeldung bei YieldKit geht recht fix und ist kostenlos. YieldKit soll für jede Art von Webseite geeignet sein. Ich war am Anfang skeptisch, weil ich selbst nicht so viele Links nach außen setze. Aber wir werden sehen.

Die Installation für WordPress-Blogger ist recht simpel: Plugin installieren, ID eintragen, fertig. Für alle anderen gibt es einen Code-Schnipsel.

Verdienst

Von den über die Affiliate-Links generierten Umsätze verbleiben 25% bei YieldKit, der Rest wird monatlich ausgezahlt. Voraussetzung: Der Verdienst liegt über 30 €, andernfalls wird kumuliert.

Vorteile für Publisher

Da es sich bei YieldKit um ein Meta-Affiliate-Netzwerk handelt, erspart man sich das Anmelden in Affiliate-Netzwerken, Suchen und bewerben bei Partnerprogrammen und Einbinden von Textlinks. All das übernimmt der Dienst für Affiliate-Links.

In Category: Affiliate Marketing

Andrej

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  • Tim Heil 7. Mai 2012, 12:53

    Klingt interessant. Ich werds mal ausprobieren. Habe schon so einige Affiliate-Netzwerke ausprobiert.

    Tim

    • Ali 7. Mai 2012, 13:03

      Würde mich freuen, auch von deinen Erfahrungen zu hören.

  • Gamer 21. Mai 2012, 16:52

    Wie kann man denn allen ernstes einen Link mit dem Anchortext „Außen“ auf einen Außenstein bei Amazon legen und dann denken, dass man mit Affiliate-Marketing Geld verdienen kann?
    Sei mir bitte nicht böse, aber so naiv war ich – mit 17 wohlgemerkt – noch vor einem Jahr. (Habe letztens auch gesehen wie du in einem Artikel „Heuschnupfen“ mit einem Affiliate-Link auf eine Schnupfenplattform gelegt hast…)

    Für diesen Blog würde mehr Sinn machen:
    Fundierte Artikel über z.B. shareifyoulike, Everlinks, Rankseller und andere Plattformen für Blogger die
    a) ein Partnerprogramm haben und
    b) tatsächlich Einnahmen für User erzielen lassen

    Die testest du ausgiebig und schreibst min. 1000 Wörter mit Bildern etc… Dann kannst du erwarten was mit Affiliate zu verdienen.

    Ansonsten kann man Affiliate Marketing nur ordentlich betreiben, wenn man ein gutes Produkt hat (Nische), sich auf einer Seite thematisch darauf spezialisiert und wenn man dafür Linkaufbau betreibt und jede andere Werbeform (wie ich sehe verdienst du wahrscheinlich 90% deines Geldes per Linkverkauf) weglassen.

    Noch kurz paar Worte bzgl. Linkverkauf: Du verkaufst solange Links, bis deine „frisch“ von anderen Bloggern eingekauften Blogs keinen Linkjuice für SEOs mehr abgeben. Dann sind sie wertlos und du kannst keine Links mehr loswerden. Auf Dauer kein lohnendes Geschäft!

    • Ali 21. Mai 2012, 18:46

      Danke für deinen Kommentar. Das nächste Mal fände ich es schöner, wenn du deinen Namen angeben würdest.

      Den besagten Link habe nicht ich, sondern YieldKit wohl gesetzt. Diese – una auch ähnliche Dienste – behaupten, dass der Dienst für alle Seitenbetreiber geeignet sind. Das wollen wir doch mal sehen. Daher der Test.

      Dieser Blog ist primär nicht dafür gedacht, Geld zu verdienen. Dafür habe ich andere Blogs. Ich habe auch nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen. Ich lerne jeden Tag dazu und freue mich über Kommentare wie deine, die mich weiter bringen als „Toller Artikel“.

  • Stephan 28. November 2012, 0:32

    Äußerst Interessant die Meinungen hier! 😀 Werde es auf alle Fälle auch mal ausprobieren mal gucken wies läuft. Danke jedenfalls für den Beitrag mach weiter so und ich freu mich drauf den nächsten zu lesen!
    Gruß Stephan

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