Mit Schreiben Geld verdienen: Textbroker (Test)

Bei meinem zweiten Test der Reihe „Mit Schreiben Geld verdienen“, habe ich die Texterplattform Textbroker unter die Lupe genommen, ein paar Texte geschrieben und mir ein Urteil gebildet. Erneut gehe ich auf die Vor- und Nachteile ein und beschreibe die Verdienstmöglichkeiten, die Textbroker einem bieten kann.

Wie funktioniert Textbroker?

In der Funktionsweise unterscheidet sich Textbroker von Mylittlejob in zwei wesentlichen Punkten. Erstens, man muss kein Student sein, um sich hier anmelden zu können. Und Zweitens, muss man einen Probetext senden, bevor man Aufträge annehmen kann. Anschließend erfolgt eine Bewertung seitens Textbroker (1 bis 5 Sterne) Auf der Basis dieser Bewertung stehen einem nun verschiedene Aufträge bereit. Andere Aufträge hingegen, sind gesperrt. Ich habe für meinen Probetext eine 4-Sterne Bewertung bekommen, somit stehen mir fast alle (bis auf die 5-Sterne-) Aufträge zur Verfügung. Sie höher die Bewertung, desto höher der Preis pro Wort.

Aber das Grundprinzip ist eigentlich das Gleiche. Auftraggeber stellen Text-Briefings Online und Texter können, ohne sich noch extra zu bewerben, die Aufträge annehmen und bearbeiten. Anschließend wir der Text vom Kunden freigeschaltet und bewertet. Es finden aber auch eine Bewertung von Textbroker statt, so dass hier die Qualität gewährleistet werden kann. Eine weitere Besonderheit bei Textbroker ist die Tatsache, dass es nach fünf geschriebenen Texten, erst mal einen Auftragsstopp gibt und das Team von Textbroker die geschrieben Texte bewertet und den Autoren Feedback schreibt und bei Bedarf die Niveau-Stufe erhöht oder verringert. Das ist auf der einen Seite gut (vor allem für die Kunden), aber auf der anderen Seite habe ich knapp 50€ erreicht und kann nicht mehr weiter schreiben, sondern muss warten, bis ich wieder freigeschaltet werden kann. Nach der Freischaltung bekommt man anschließend ein paar Anmerkungen zur Rechtschreibung und Schreibstil, sodass man sich auf diesem Gebiet stätig verbessern kann.

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Wie viel verdient man mit Textbroker?

Mit Schreiben Geld verdienen? Geld das mit Textbroker? Die Aufträge  sind sehr breit gefächert. Sowohl vom Thema, als auch vom Preisniveau. Es gibt kleinere Aufträge für 1,50€ und größere für bis zu 50€. Jedoch fällt mir auf, dass ich hier pro Wort  ungefähr einen Cent bekomme, was wirklich wirklich nicht viel ist. Es ist sogar sehr wenig, um ehrlich zu sein. Aber auf der anderen Seite bietet Textbroker ein sehr großes Auftragsvolumen und es finden sich immer Themen, die einen mehr interessieren, so dass es einem leichter fällt darüber zu schreiben.

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50€ für 5 Jobs.

 

Ich habe mit fünf Jobs knapp 50€ verdient, was ganz okay ist. Was auch positiv zu bemerken ist die Tatsache, dass die Jobs im Gegensatz zu Mylittlejob viel schneller freigeschaltet werden und man via Mail eine Benachrichtigung bekommt, wenn das geschieht. Außerdem gibt es einen Wort- und Keywords-Zähler, was das Schreiben angenehmer macht.

Mit Schreiben Geld verdienen: Textbroker (Test) im Überblick:

Positiv:

  • hohes Auftragsvolumen mit interessanten Themen
  • schnelle Freischaltung
  • orts- und zeitunabhängiges Arbeiten
  • Wort- und Keywords Zähler
  • Beratung seitens Textbroker
  • schnelle Auszahlung
  • Kunden können direkt einen Texter kontaktieren
  • teilweise auch größere Aufträge

Negativ

  • Bezahlung könnte besser sein
  • Auftragsstopp nimmt Zeit in Anspruch

Fazit

Wer mit Schreiben Geld verdienen möchte, sollte auf jeden Fall bei Textbroker einen Halt machen. Hier gibt es immer Jobs, die man bearbeiten kann. Das summiert sich am Ende und man kommt auf ein ganz nettes Zusatzeinkommen. Ich habe mir vorgenommen, neben großen Aufträgen auf Textbroker kleinere Jobs zu erledigen.

In Category: Mit Schreiben Geld verdienen

Andrej

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